Heraldik

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass ein Urich-Wappen nachweisbar ist, welches nach J.J.Kenfenheuer von Nikolaus Urich um 1600 in Dietz an der Lahn und etwas später von Peter Urich in Lampertsheim geführt wurde. Dieses Wappen hat folgende Beschreibung: In Silber und Blau geteiltem Schild je zwei sechsstrahlige Sterne in verwechselten Farben, ein fünfter mittlerer Stern blau-silbern geteilt. Auf dem Helm mit blau-silbernen, silbern-blau Decken ein wachsender junger Mann in übereck blau - silbern tingiertem Rock, mit Ärmeln, Stulpen und Kragen in verwechselten Farben und blau-silberner Kopfbedeckung, in den Händen einen silbernen und einen blauen Stern (wie im Schild) haltend, zwischen zwei blau-silbern Büffelhörnern.

Uhrich – Urich – Uhrig – Urig

Das gleiche Urich-Wappen, nur mit dem Unterschied des fehlenden wachsenden Jünglings über dem Helm, wurde in den Fünfzigerjahren in einem Wappenfries in Appenzell in der Schweiz gesichtet. Ob es in Appenzell heute Träger des Namens Urich gibt oder früher gab, ist nicht bekannt, auch nicht die Beantwortung der Frage, ob etwa die frühen Urichs aus dem Appenzellischen in den Odenwald zugewandert sind oder sich der umgekehrte Vorgang abspielte. Dies hätte allerdings schon im 14. Jahrhundert oder früher stattgefunden haben müssen.

Wappen der deutschen und österreichischen Auswanderer

 

Die angenommene Bedeutung: Abwehr der Christlichen Siedler im Osten gegen die muslimischen Türken