
Banat

Rumänien galt offenbar damals als Entwicklungsland, war
dünn besiedelt, grosse Flächen waren unbebaut.
Einer Erwähnung wert ist freilich auch die Tatsache, dass
es nämlich schon vor dem eine deutschsprachige Minderheit in Rumänien
gegeben hat - nämlich eine vorwiegend alemannische. Familien aus dem
Fricktal, der Herrschaft Rheinfelden und aus dem Hotzenwald wurden gewissermassen
"transferiert", aus Gebieten somit, die noch bis zum Frieden von
Lunéville von 1801 habsburgerisch waren - genau wie grosse Teile des
heutigen Rumäniens wurden auch das Fricktal mit Rheinfelden oder der
Schwarzwald von Wien aus verwaltet.
Die Uhrich-Sippe in der Bukowina (1819-1940) und ihre Ursprünge in der Kurpfalz und der Grafschaft Erbach im Odenwald.
Als in den Siebziger Jahren des 18. Jahrhunderts, nach Gewinnung
Galiziens durch Österreich, Kaiser Joseph II. auf Grund der in diesem
Gebiet herrschenden zivilisatorischen und sozialen Verhältnisse den Entschluss
fasste, nach dem Beispiel seiner kaiserlichen Mutter Maria Theresia , die
schon Jahrzehnte zuvor die ungarische Batschka und das Banat mit Deutschen
besiedelt hatte, Galizien in vergleichbarer Weise zu kolonisieren, schickte
er Agenten zur Anwerbung Auswandererwilliger in geeignet erscheinende Landesteile
im Westen des Reiches. Unter den tausend Auswanderern, die dem kaiserlichen
Ruf folgten, befand sich auch der Stammvater aller Bukowiner Uhrichs, Johann
Philipp.
Unter Heraldik befindet sich das Wappen der Bukuwiner. Deportation in die Sowjetunion Dezember 1944 November 1949. Als Stalins Reparations-sklaven wurden 239 Personen aus Filipowa in die Sowjetunion deportiert. Aus Berichten von Anna Urich und Anna Wildmann ist zu entnehmen, dass sie unter scheusslichen Bedingungen Schwerstarbeit zu leisten hatten. Durch Hunger, Seuchen und Entkräftung kamen viele zu Tode.